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Beantragung GdB

Die Beantragung auf Prüfung des Grad der Behinderung erfolgt in der Regel über öffentliche Versorgungsämter. Örtliche Fürsorgestellen, Sozialämter oder Behindertenverbände können Anlaufstellen sein. Hier erhält der Antragsteller ein mehrseitiges auszufüllendes Formular. Es ist entscheidend nicht nur die vorliegenden Krankheiten detailliert anzugeben, sondern zugleich auf Auswirkungen und eventuelle Folgeschäden einzugehen. Soweit vorhanden sollten den ausgefüllten Papieren, Kopien sämtlicher ärztlicher Bescheinigungen, Krankenhausentlassungsberichte sowie Röntgenaufnahmen beigelegt werden.

Grad der Behinderung Beantragung

Auch Schmerzen die ein normales Maß übersteigen oder psychische Störrungen, sind durch neurologische Befunde zu belegen. Ist eine ausgewiesene Schwerbehinderung angestrebt, ist die Beilage eines Passbildes als sinnvoll anzusehen. Altersbedingte Einschränkungen führen nicht zur Erhöhung der Einstufung und sollten von vornherein weggelassen werden.

Das Gleiche gilt für Beschwerden die nur über einen befristeten Zeitraum auftreten. Im Zweifelsfall sind jedoch sicherheitshalber alle Einschränkungen aufzuführen, da nicht anerkannte Beschwerden lediglich zu einer längeren Bearbeitungszeit führen. Auch etwaige Kuraufenthalte die zur Verbesserung der Symptome in Anspruch genommen wurden, sind anzugeben. In solch einem Fall sollte aber ausdrücklich daraufhin gewiesen werden, dass die Kur zumindest langfristig zu keiner maßgeblichen Veränderung führte.

Die Anzahl Ihrer Arztbesuche ist nicht relevant, die namentliche Aufführung aller behandelnden Ärzte wiederum Pflichtprogramm. Bei der Beantragung ist im Großen und Ganzen auf äußerst detailreiche und wahrheitsgemäße Daten zu achten. Basierend auf den getätigten Angaben des Antragstellers, wird das Versorgungsamt ein Formular an den ärztlichen Dienst des Gesundheitsamtes weiterleiten, der letztendlich die Einstufungsentscheidung trifft. Der fertige Feststellungsbescheid, der wiederum vom Versorgungsamt erstellt wird, geht letztendlich an den Antragsteller.

Er weist den Grad der Behinderung sowie besondere Merkmale auf. Wenn der GdB mindestens einen Wert von 50 beträgt, stellt das Amt einen Schwerbehindertenausweis aus. Bei einem geringeren Behinderungsgrad wird eine Bescheinigung für das Finanzamt erstellt, die besondere Freibeträge einbringen kann. Im Allgemeinen ist der Bescheid persönlich zu prüfen. Werden nicht die realen Fakten wiedergespiegelt, kann fristgerecht Widerspruch eingelegt werden.

Übersicht - Grad der Behinderung