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Wiederspruch beim Versorgungsamt einlegen

Widerspruch beim Versorgungsamt einlegen

Sollte Ihr Antrag auf Ausstellung eines Schwerbehindertenausweises abgelehnt werden, haben Sie die Möglichkeit, gegen diesen Bescheid Widerspruch einzulegen. Das gleiche gilt auch dann, wenn Sie mit dem Ergebnis des Schwerbehindertenbescheids nicht einverstanden sein sollten. Das kann zum Beispiel dann der Fall sein, wenn Sie der Ansicht sind, dass Ihnen ein höherer Grad der Behinderung zusteht als angegeben. Das kann auch dann der Fall sein, wenn Sie meinen, einen Anspruch auf weitere Merkzeichen zu haben, als sie Ihnen zuerkannt worden sind.

Wiederspruch Versorgungsamt

Legen Sie Wiederspruch beim Versorgungsamt ein

Den Widerspruch können Sie direkt bei der zuständigen Behörde, also dem für Sie zuständigen Versorgungsamt oder Amt, das den Schwerbehindertenbescheid erlassen hat, einlegen. Normalerweise müssen Sie dabei eine Frist von einem Monat nach Eingang des Bescheids bei Ihnen zu Hause einhalten. Ihr Widerspruch muss innerhalb dieses Monats nicht abgeschickt werden, sondern auch bei der zuständigen Behörde angekommen sein. Widersprechen Sie also unbedingt rechtzeitig. Sehen Sie zur Sicherheit unbedingt auf dem Bescheid noch einmal nach, ob es in Ihren Fall wirklich ausreichend ist, innerhalb eines Monats zu widersprechen oder ob dort eine andere Frist für den Widerspruch genannt worden ist.

Vergessen Sie bei Ihrem Widerspruch nicht, das dort angegebene Aktenzeichen anzugeben. Sie haben die Möglichkeit, zunächst formlos und ohne Angabe einer Begründung zu widersprechen. Vermutlich werden Sie dann aber unter Angabe einer Frist ein Antwortschreiben erhalten, womit man Sie bitten wird, Ihren Widerspruch zu begründen. Sollten Sie sich bei der Begründung unsicher fühlen, informieren Sie sich, beispielsweise bei einem Sozialverband, ob Sie Hilfe von dort erhalten können.

Übersicht - Grad der Behinderung